Rojava verteidigen! Solidarität kennt keine Grenzen! 

Freiheit für die Delegation nach Kurdistan! Weiterfahrt für die Karawane!

Heute Morgen hat die türkische Polizei eine internationalistische Delegation nach Kurdistan festgenommen und eine Karawane, die auf dem Weg nach Rojava war an der türkischen Grenze gestoppt. Die waren mehrere Tage schon vor Ort und berichteten über die grenzüberschreitenden Proteste und Solidarität nach Rojava. Auch die Karawane ist schon seit der letzten Woche unterwegs gewesen um die Solidarität über verschiedene Länder hinweg bis nach Rojava zu tragen. Sie zeigten den Menschen vor Ort und international, dass das Schicksal Rojavas uns alle angeht.

Die Delegation wurde in der Nähe von Amed festgenommen.. Dort wollten sie sich – wie die vergangenen Tage auch schon – mit kurdischen und türkischen revolutionären Kräften treffen, um mehr über die Lage vor Ort erfahren zu können und ihre Solidarität auszusprechen. An dieser Delegation sind unter anderem Genossinnen von uns, aber auch anderen Internationalist:innen aus Deutschland beteiligt. Ihnen droht nun die Abschiebung nach Deutschland. 

Schon die letzten Tage hatte der türkische Staat Demonstrationen und Grenzüberschritte nach Rojava angegriffen. Bei den Protesten in den mehrheitlich kurdischen Regionen der Türkei wurden dutzende an Protestierenden festgenommen und verprügelt. Damit zeigt der türkische Staat wieder einmal, was mittlerweile offensichtlich ist: Der AKP-Faschismus unterstützt die islamistischen Kräfte der „Übergangsregierung Syriens“ unter HTS-Führer Al-Scharaa bei ihrem Versuchdie demokratische Revolution Rojavas zu vernichten. Gemeinsam im Pakt mit den USA, Israel und dem Irak wird die Offensive auf das selbstverwaltete Projekt der Völker Nord-Ost-Syriens toleriert und unterstützt.

Die Angriffe auf das Umland von Kobané gehen währenddessen weiter und auch die Offensiven zwischen Qamischlo und Derik und um Heseké laufen. An allen Fronten wird probiert die Gebiete der Selbstverwaltung zu dezimieren, zu schwächen und schlussendlich zu besetzen. Das führt schon jetzt zu knappen Ressourcen und Versorgungsengpässen in Kobané und Heseké für die Bevölkerung vor Ort.

Wir fordern die Freiheit der Delegation nach Kurdistan! Lasst uns unsere Solidarität mit der Delegation auch hier in Deutschland zeigen.

Gegen die Mittäterschaft der Türkei am Krieg gegen die Selbstverwaltung in Rojava!

Lasst uns gemeinsam Rojava verteidigen!

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