Großrazzia gegen Antifaschist:innen! Unsere Solidarität gegen ihre Repressionen!

Seit mehreren Jahren erstarken in Nürnberg und Umgebung faschistische Strukturen. Diese laufen jeden Montag durch Nürnbergs Innenstadt und vor allem im letzten Jahr auch an Aktionstagen unter dem Motto „Gemeinsam für Deutschland“ mit mehreren hundert Menschen. So auch letztes Jahr im April, als sich tausend Antifaschist:innen ihnen in den Weg stellten und die Polizei den Faschist:innen den Weg freiprügelte. Damit ist die staatliche Repression jedoch nun nicht vorbei:

Am Mittwochmorgen durchsuchte ein Großaufgebot der Polizei im Auftrag der Staatsanwaltschaft 22 Wohnungen von Antifaschist:innen schwerpunktmäßig im Raum Nürnberg. Betroffen waren aber auch Personen in Oberfranken, Niederbayern, Schwaben, sowie Hessen und Leipzig. Ihnen wird vorgeworfen Landfriedensbruch im Rahmen des Gegenprotests bei der Demo letztes Jahr begangen zu haben.

Diese Großrazzia reiht sich ein in den Verfolgungswahn des deutschen Staates gegenüber Antifaschist:innen. Besonders deutlich wurde das in den letzten Jahren unter anderem durch die Inhaftierung der Nürnberger Antifaschist:innen Zaid und Hanna im Budapestkomplex oder die vielen hundert Anzeigen, die es inzwischen gegen Antifaschist:innen gibt, die sich jeden Montag gegen das Nazipack stellen.

Konsequenten Antifaschismus verteidigen!

Die heutige Durchsuchungswelle stellt einen Angriff auf die gesamte Antifaschistische Bewegung in Nürnberg dar und ist auch ein Zeichen der Einschüchterung an alle Antifas in Deutschland. Wir wissen schon lange, dass man sich auf den Staat im antifaschistischen Kampf nicht verlassen kann. Wir stehen solidarisch an der Seite aller Betroffenen. Getroffen hat es wenige, aber gemeint sind wir alle! Lasst uns konsequenten Antifaschismus gemeinsam verteidigen und uns geschlossen gegen die Repressionen des Staates stellen!

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