Solidarität mit den politischen Gefangenen!
Am morgen hat der türkische Staat erneut zum Schlag ausgeholt: 96 Personen wurden in 22 Städten festgenommen.
-Es soll diejenigen treffen, die sich gegen Unterdrückung und Ausbeutung in der Türkei und Kurdistan stellen: Viele der Festgenommenen sind aktiv in Organisationen wie der Sozialistischen Partei der Unterdrückten (ESP), der Föderation der Sozialistischen Jugendverbände (SGDF) oder der Sozialistischen Frauenräte(SKM).
-Es soll Menschen treffen sie sich für Arbeiter:innenrechte einsetzen -wie etwa Aktivist:innen einer Hafenarbeitergewerkschaft.
-Es soll Aktivist:innen treffen die sich für die Rettung der Umwelt bei der Klimaorganisation Polen Ekoloji einsetzen
-Auch kritische Presseorgane sind Erdogan ein Dorn im Auge: Journalist:innen des Presseportals Etha sind ebenfalls in Gefangenschaft.
All die Festnahmen finden unter dem Vorwand statt, die Personen würden die Aktivitäten der Marxistisch Leninistischen Kommunistischen Partei unterstützen. Diese stellt die Diktatur in der Türkei offen in Frage und wird deshalb von Erdogan als unmittelbarer Gegner behandelt.
Die Repressionen kommen zu einer Zeit, in der verschiedene Errungenschaften der Rojava-Revolution unter Beschuss stehen. Die nun von den Festnahmen betroffenen Strukturen hatten sich durch aktive Solidarität und Teilnahme an dem kurdischen Befreiungskampf ausgezeichnet.
Ein Angriff auf sie ist also ein Angriff auf die sozialistische Bewegung, die Frauen- und Jugendbewegung, ökologische Kräfte und kritische Journalist:innen.
Zeigen wir uns solidarisch! Unterstützen wir Proteste gegen diese Repressalien!
Für die nun festgenommenen und die tausenden weiteren fortschrittlichen und revolutionären Kräfte die bereits in den türkischen Kerkern sitzen fordern wir die sofortige Freilassung!




