Solidarität mit den Betroffenen der Peoples Caravan!

Sexualisierte Gewalt im türkischen Knast

Vor einigen Tagen veröffentlichte eine Genossin von Young Struggle ein Statement, in dem sie von sexualisierten Übergriffen und Gewalt in türkischer Haft berichtete. Ihr wurde gedroht, dass man sie vergewaltigen und danach umbringen würde.

Sie war Teil einer Delegationen von Aktivist:innen verschiedener Gruppen, die sich auf den Weg in die Türkei gemacht hatten. Dort wollten sie Aufmerksamkeit für die Verteidigung der demokratischen Revolution in Rojava gegen die Angriffe fudamentalistischer Banden und des syrischen Regimes schaffen.

In Suruc, eine Stadt an der türkischen Grenze zum syrischen Teil Kurdistans, wurden einige dieser Aktivist:innen festgenommen, wovon wir bereits auf unseren Social Media-Kanälen berichteten. In Haft kam es dann zu den Übergriffen. Schon eine vorherige Delegation an der auch eine Genossin der FKO teilgenommen hatte, hatte ebenfalls von Übergriffen berichtet.

Sexualisierte Gewalt wird häufig in Gefängnissen genutzt, um den Widerstand von Kämpfer:innen und politischen Aktivist:innen zu brechen, um sie einzuschüchtern und zu demütigen.

In den letzten Jahren gab es beispielsweise immer wieder Berichte aus israelischen Gefängnissen, in denen Palästinenser:innen schwerer sexualisierter Gewalt durch Soldat:innen ausgesetzt waren. Dies musste auch eine Journalistin und Aktivistin der Organisation Zora erleben, nachdem sie zuvor als Teil der Gaza-Flotilla festgenommen worden war. Doch auch im türkischen Knast ist das Alltag für politische Gefangene.

Und der deutsche Staat und die deutschen Medien? Die schweigen dazu. Und das von einem Staat, der immer wieder davon spricht, wie wichtig ihm der Schutz von uns Frauen vor Gewalt sei. Das zeigt mal wieder, dass dieser Staat nichts als leere Worte für uns hat und wir uns auf ihn nicht verlassen können.

Diese Übergriffe und Gewalt, die unsere Genoss:innen und unsere Klassengeschwister erleben, werden unseren Widerstand nicht brechen. Es ist nur ein Grund mehr, warum wir weiter gegen dieses System und für unsere Freiheit kämpfen.

In diesem Sinne: Solidarität mit den Betroffenen! Bleiben wir Standhaft in der Verteidigung der Frauenrevolution!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert