Eva Michelmann und Ahmed Polad verschleppt – Wir fordern Aufklärung!

Seit dem Angriff des syrischen Staates auf das kurdische Rojava gab es kein Lebenszeichen mehr von den beiden Journalist:innen Eva Michelmann und Ahmed Polad. Sie waren am 18. Januar aus der Stadt Raqqa von islamisch-fundamentalistischen Banden verschleppt worden.

Sie wollten dort über die Angriffe auf die Selbstverwaltung in Nord-Ost Syrien aufklären. Und jetzt brauchen wir Aufklärung umso mehr, denn diese beiden fortschrittlichen Journalist:innen sind seit Mitte Januar verschwunden!

Es gibt noch viele weitere Betroffene. Denn laut Zeugenberichten wurden hunderte Zivilist:innen, Soldat:innen und Journalist:innen gefangen genommen und verschleppt. Solche Gefangenen wurden vom syrischen Staat bereits fundamentalistischen Banden überlassen, in Gefängnisse gesperrt oder direkt dem türkischen Staat übergeben. Es kann also vieles mit den internationalistischen und revolutionären Journalist:innen Eva und Ahmed passiert sein.

Das Ziel dieses unmenschlichen Vorgehens ist klar: politische Zerrüttung und Einschüchterung der widerständigen Völker und Revolutionär:innen Syriens, Kurdistans, der Türkei – und von Internationalist:innen weltweit.

So ein „Verschwinden lassen“ soll Ängste schüren und Widerstand im Keim ersticken. Wir wollen das aber nicht zulassen.

Wir fordern Aufklärung!

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