18. März: Kampf gegen Nazis & Genozid – Legitim und kein Verbrechen!

Aktiv gegen Nazis vorgehen.

Waffenproduktion für Genozid unterbrechen.

Gegen Unterdrückung in der Türkei und Kurdistan kämpfen.

Wer das konsequent tut, wird in Deutschland mittlerweile immer aktiver verfolgt – und zwar von der deutschen Polizei und deutschen Gerichten.

Darauf wollen wir rund um den 18. März, den Tag der politischen Gefangenen, aufmerksam machen!

So sitzen über ein Dutzend Menschen seit mindestens einem Jahr im Gefängnis weil sie Neonazis angegriffen haben sollen. Dies soll in verschiedenen Teilen Ostdeutschlands geschehen sein, wo immer mehr Nazi-Hochburgen entstehen und in Budapest, wo tausende Neonazis teilweise in Uniform aufmarschiert sind.

Fünf Menschen – die „Ulm5“ – sind inhaftiert, weil sie die israelische Waffenfirma Elbit Systems in Ulm sabotiert haben sollen. Also weil sie dem genozidalen Morden in Gaza nicht länger zusehen wollten. Hier macht sich der deutsche Staat mit der israelischen Kriegsmaschinerie gemein.

Außerdem sitzen mehrere türkische und kurdische Menschen lange Haftstrafen in deutschen Knästen für ihre Mitgliedschaft in Organisationen ab, welche der türkische und deutsche Staat in trauter Einigkeit als „terroristisch“ bezeichnen. Dabei zeigen uns die Nachrichten aus der Türkei doch täglich wie berechtigt der Widerstand gegen das staatsterroristische Regime von Erdogan ist und wie wenig kurdische Rechte dort zählen.

Im Februar wurden dort fast 100 Sozialist:innen festgenommen, die Teil von Jugendorganisationen, Gewerkschaften, Frauen- und LGBTI+ Strukturen waren. Auch Journalist:innen und Anwälte werden verfolgt und als Gefahr dargestellt. Ihnen muss unsere Solidarität gelten.

Diese tägliche Ungerechtigkeit geht in der deutschen Medienlandschaft, im Alltag von uns Arbeiter:innen, Jugendlichen, Frauen viel zu oft unter!

Ob Antifaschist:innen und Kriegsgegner in Deutschland, ob fortschrittliche Gewerkschafter und Aktivisten in der Türkei, Kurdistan und auf vielen weiteren Teilen der Welt – sie sind nicht für ihre individuellen Ziele, sondern für ihren Kampf gegen Ungerechtigkeit und für eine solidarische Gesellschaft in den Knast gesteckt worden!

In fast jedem größeren deutschen Gefängnis gibt es einen solchen politischen Gefangenen.

Am 18. März ist der „internationale Tag der politischen Gefangenen“.

Nehmen wir den Tag zum Anlass um…

… in unseren Betrieben, Schulen, Universitäten und Stadtteilen über politische Gefangene zu informieren!

… ihnen Briefe zu schreiben um zu zeigen, dass sie nicht alleine sind!

Kundgebungen zu organisieren und an ihnen teilzunehmen um auf ihre Lage aufmerksam zu machen!


Adressen um Gefangenen zu schreiben:

Gefangene in Deutschland:

Gefangene der jüngsten Verhaftungen in der Türkei im Februar 2026:

https://fkoonline.org/wp-content/uploads/2026/02/Adressen-sozialistinnen-tuerkei.pdf

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