Aktionen in 8 Städten für kostenlosen Nahverkehr!

Für den 20. April haben wir als Föderation Klassenkämpferischer Organisationen zu einem bundesweiten Aktionstag für einen kostenlosen und gut ausgebauten Personennahverkehr aufgerufen. In acht Städten sind wir am vergangenen Samstag gemeinsam für diese Forderung auf die Straße gegangen.

Für den 20. April haben wir als Föderation Klassenkämpferischer Organisationen zu einem bundesweiten Aktionstag für einen kostenlosen und gut ausgebauten Personennahverkehr aufgerufen. In acht Städten sind wir am vergangenen Samstag gemeinsam für diese Forderung auf die Straße gegangen.

Berlin

In Berlin organisierte wir als Solidaritätsnetzwerk und Internationale Jugend eine Kundgebung auf dem Alexanderplatz, um für kostenlosen und gut ausgebauten Öffentlichen Nahverkehr zu kämpfen. Trotz starken Regens verteilten wir unsere Flugblätter und die Print-Ausgabe der Zeitung Perspektive und kamen so in das Gespräch mit verschiedenen Passant:innen.

In unseren Reden wurden neben dem Thema ÖPNV die vermeintlichen Entlastungen der Bundesregierung kritisiert und über die besondere Lage von Studierenden und Schüler:innen gesprochen. Außerdem riefen wir dazu auf, weitere Proteste gegen die Teuerungen und die Abwälzung der Krise auf den Rücken der Arbeiter:innen zu organisieren.

Essen

In Essen haben wir gemeinsam als Internationalen Jugend und Solidaritätsnetzwerk mit Young Struggle, Students for Future und der SDAJ auf der Straße für kostenlosen Öffentlichen Nahverkehr demonstriert. Wir haben in der Innenstadt mit einer Kundgebung am Hirschlandplatz gestartet und dann mit einer kämpferischen Demo durch die Innenstadt zum Kopstadtplatz gezogen.

Unter anderem hat das Solidaritätsnetzwerk über horrende Ticket- und Abopreise so wie die Gefägnisstrafen fürs Schwarzfahren gesprochen. Die Internationale Jugend hat allgemein zum Thema Öffentlichen Nahverkehr gesprochen, ansonsten gab es noch eine Rede zur fehlenden Barrierefreiheit. Auf der Demostrecke und den beiden Kundgebungen hatten wir die Gelegenheit uns mit vielen Passant:innen über das Thema auszutauschen.

Frankfurt

In Frankfurt hat im Rahmen des Aktionstags vor dem Bahnhof Frankfurt-Höchst eine Kundgebung der Internationalen Jugend, dem Solidaritätsnetzwerk und Betriebskampf stattgefunden.

In verschiedenen Redebeiträgen wurden Themen wie Kostenloser Nahverkehr, Ausbau des Schienennetzes und bessere Anbindung an ländliche Regionen behandelt. Zudem wurden auch immer wieder die aktuellen Teuerungen angesprochen. Durch alle Beiträge hinweg wurde außerdem immer wieder die Wichtigkeit einer gemeinsamen Organisierung betont.

Unterstützt wurde unsere Kundgebung mit einer Rede von Young Sruggle. Zudem wurden wir heute von einem TV Team begleitet. Mitte Oktober dürfen alle über unseren TV Auftritt gespannt sein.

Titisee-Neustadt & Freiburg

Zum Aktionstag für kostenlosen und ausgebauten Nahverkehr waren wir als Internationale Jugend und Frauenkollektiv zunächst in Titisee-Neustadt auf der Straße und sind mit den Pasant:innen und Anwohner:innen ins Gespräch zu kommen.

Besonders die Menschen in den ländlichen Regionen äußerten sich häufig zu dem viel zu schlecht ausgebauten öffentlichen Nahverkehr. Verbunden mit den hohen Spritpreisen wird Mobilität für viele zu einer Herausforderung. Anschließend an unsere Abschlusskundgebung am Bahnhof setzten wir unsere Aktion auf der Zugfahrt nach Freiburg fort. Im Zug sprachen wir mit den Menschen über ihre Lage und unsere Losungen.

Angekommen in Freiburg machten wir mit einem Transpidrop auf uns aufmerksam und setzen anschließend unsere Demonstration am Hauptbahnhof fort. Hier waren wir mit etwa 20 Personen auf der Straße, haben mit einigen Pasant:innen gesprochen und deutlich gemacht, dass wir 100 Milliarden für die Belange der Arbeiter:innen fordern, statt das Geld für imperialistische Kriege und Subventionen von Großkonzernen auszugeben.

Köln

In Köln waren wir im Stadtteil Mülheim auf Straße, ein paar Tage vor dem Ende des 9-Euro-Tickets. Gemeinsam mit Frauenkollektiv, Internationale Jugend, Kommunistischer Aufbau, Young Struggle und ZORA haben wir einen kostenlosen ÖPNV gefordert, der allem Menschen eine Teilnahme am gesellschaftlichen Leben erlaubt und einem Betrag zum Klimaschutz leisten kann.

Die Internationale Jugend stellte die besondere Belastung von Schüler:innen, Auszubildenden, Studierenden, jungen Arbeiter:innen durch den Wegfall des 9-Euro-Tickets und angekündigten Ticketpreis Erhöhungen in ihrer Rede in den Fokus. Das Frauenkollektiv sprach über die Probleme von Frauen, wenn die Mobilität durch hohe Preise eingeschränkt ist. In der Rede des Solidaritätsnetzwerks ging es um deb Widerspruch zwischen Land und Stadt, der sich im Kapitalismus niemals auflösen lässt. Und zur Folge hat das es auf den Land weniger Arbeit und ÖPNV Angebote gibt, während die Städte aus allen Nähten Platzen und die überfüllten Bahnen im 5-Minuten-Takt fahren.

Nach der Auftaktkundgebung am Wiener Platz liefen wir als laute und kämpferische Demo durch Köln Mülheim und konnten viele Flyer an Interessierte Passanten verteilen.

Leipzig

In Leipzig beteiligten wir uns als Internationale Jugend, Solidaritätsnetzwerk und Frauenkollektiv an der Demonstration des Bündnis „Gemeinsam gegen Krieg“ und kombinierten diese mit unserem bundesweiten Aktionstag für kostenlosen Nahverkehr.

Wir betonten dabei, dass wir all die kurzfristigen Maßnahmen wie das Neun-Euro-Ticket nicht als großzügiges Geschenk der Regierung verstehen dürfen, sondern als den Versuch, uns zu beschwichtigen. Doch die Unzufriedenheit wächst und die Verzweiflung auch. Das merkten wir insbesondere bei unseren Gesprächen mit den Anwohner:innen in Schönefeld und Mockau, die sich daraufhin sogar teilweise der Demonstration anschlossen.

Unsere Inhalte und Positionen kamen gut an und vielen wurde klar, dass sie mit ihren Sorgen nicht allein sind. Wir haben wieder einmal gemerkt, dass es sich eben doch lohnt, die gewohnten Viertel zu verlassen und mit unserer Perspektive auf noch mehr Teile unserer Klasse zuzugehen.

Wuppertal

In Wuppertal waren wir als Solidaritätsnetzwerk zum Aktionstag “Kostenloser Nahverkehr statt 9€-Ticket-Sommer” auf der Straße. Bei unserer Kundgebung am Wuppertaler Hauptbahnhof haben wir in Redebeiträgen über die aktuellen Probleme im ÖPNV und unsere Forderung nach kostenlosem Nahverkehr gesprochen. Denn wir lassen uns es nicht einfach gefallen, dass die Ticket-Preise nach diesem kurzen 9€-Ticket-Sommer in die Höhe schießen werden und wir weiter die Kosten für die Krise der Reichen und der Konzerne tragen sollen.

Wir haben unsere Forderung nach einem Ausbau der Infrastruktur öffentlicher Verkehrsmittel laut auf die Straße gebracht, haben über Preissteigerungen und über den imperialistischen Krieg gesprochen. Auch die Probleme von Frauen bei der Nutzung des Öffentlichen Nahverkehrs und die Notwendigkeit nach einer geschlechtergerechten Verkehrswende war ein wichtiges Thema.

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